BI NOBL

Neuhermsheim Ohne Bahnlärm – Eine Mannheimer Bürgerinitiative

Aktion zum Riedbahn – MORATORIUM

Übergabe der Unterschriften am 23.Mai 2017
an MdB Stefan Rebmann :

siehe dazu den Blogbeitrag
Moratorium: Übergabe der Unterschriften am 23.Mai vor dem Ratssaal N1

Aktuelle Auszählung der Unterschriften:

(nach dem Weihnachtsmarkt am Gerd-Dehof-Platz)

Mit Stand vom  14.12.2016  wurde wie folgt ausgezählt:
PLZ  68163      Neuhermsheim                       550 Stimmen
Andere                                                                     11 Stimmen

  • die Unterschriftsliste für Interessierte als Download:

 Vorlage für Unterschriften zum Moratorium

Wer sich noch beteiligen möchte, kann ausdrucken, unterschreiben,
das Blatt neu einscannen und uns zumailen:  blog@bi-nobl.de
(Porto gespart und bei uns kommt es gleich richtig an)

Schlagworte, die auf der Info Veranstaltung am 5. Juli erklärt  wurden:

TREIBER: EUROPA

Durch den Ausbau der europäischen Transversale Rotterdam – Genua entsteht ein Zuwachs im Schienen-Güterverkehr, den wir in Mannheim nicht aufhalten oder abwenden können oder wollen.
Betroffen sind alle Anrainer von Emmerich bis Basel und in den Nachbarstaaten.

ENGPASS: REGION

In unserer Region begegnen sich zwei Engpässe, für ICEs von Stuttgart bis Frankfurt und für Güterzüge von Köln bis Karlsruhe.
Eine Abwicklung des zusätzlichen Güterverkehrs auf Bestandstrecken ist nicht mehr zumutbar, weder für das Mittelrheintal, noch für den Knoten Mannheim und den Anschluss bis Karlsruhe.

DILEMMA: RIEDBAHN

Mit dem Ausbau der Riedbahn Ost für den S-Bahn-Verkehr betreibt die Deutsche Bahn eine Salamitaktik im Vorgriff auf die Neubau-Projekte aus dem BVWP 2030:
die Kapazität der Strecke wird für die Taktanforderung der S-Bahn erhöht, der Lärmschutz nur für Neuostheim wird auf die Zunahme im Güterverkehr ausgelegt.
Von diesem Anstieg im Güterverkehr sind jedoch sowohl die Stadteile an der östlichen Riedbahn betroffen, als auch die weiteren Anrainer der Bestandsstrecken nördlich und südlich von Mannheim.

UNSERE FORDERUNG: EIN MORATORIUM

Wir akzeptieren, dass für ein Umsteuern beim Güterverkehr Jahre für die Planung vergehen und Jahrzehnte,  bis die Lösungen greifen.
Deswegen fordern wir zur Schonung unserer Nerven und unserer Gesundheit für diesen langen Zeitraum ein Moratorium mit Beschränkungen im Güterverkehr als vertrauensbildende Massnahme im ersten Schritt.
Im zweiten Schritt fordern wir konstruktive Bürgerbeteiligung gemäss Bundestagsbeschluss bei der Planung und Errichtung einer regionalen Gütertrasse, mit der Mannheim vom Güterverkehr im Transit umfahren wird, als Ergänzung, nicht als Ersatz zur vieldiskutierten Neubaustrecke Frankfurt – Mannheim.

 

Advertisements
%d Bloggern gefällt das: